Vorteile der Kompostierung
Die Kompostierung bietet viele Vorteile, darunter:
* Reduziert Abfall: Kompostierung trägt dazu bei, die Menge an Lebensmittel- und Gartenabfällen zu reduzieren, die auf Mülldeponien landen. Deponien sind eine Hauptquelle für Methan, ein Treibhausgas, das zum Klimawandel beiträgt.
* Verbessert die Bodengesundheit: Kompost fügt dem Boden organisches Material hinzu, was dazu beiträgt, seine Struktur, Entwässerung und Wasserhaltekapazität zu verbessern. Kompost liefert auch wichtige Nährstoffe für Pflanzen und hilft ihnen, gesund und stark zu wachsen.
* Reduziert den Bedarf an chemischen Düngemitteln: Kompost kann dazu beitragen, den Bedarf an chemischen Düngemitteln zu verringern, die schädlich für die Umwelt und die menschliche Gesundheit sein können.
* Schafft einen natürlichen Lebensraum für Wildtiere: Komposthaufen locken Würmer, Insekten und andere Kleintiere an, die dabei helfen, den Boden zu belüften und organische Stoffe abzubauen. Diese Tiere dienen auch Vögeln und anderen Wildtieren als Nahrungsquelle.
Kompostieren
Kompostierung ist ein einfacher Prozess, der auf verschiedene Arten durchgeführt werden kann. Die gebräuchlichste Methode ist die Verwendung eines Kompostbehälters oder -haufens. Kompostbehälter sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich und können aus verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall hergestellt werden. Komposthaufen können einfach durch Anhäufen organischer Stoffe in einem dafür vorgesehenen Bereich des Gartens errichtet werden.
Um mit der Kompostierung zu beginnen, geben Sie einfach organisches Material in Ihren Kompostbehälter oder -haufen. Zu den organischen Stoffen können Essensreste, Gartenabfälle und Papierprodukte gehören. Es ist wichtig, verschiedene Materialien miteinander zu vermischen, um sicherzustellen, dass der Komposthaufen eine ausgewogene Nährstoffmischung aufweist.
Sobald Sie Ihrem Kompostbehälter oder -haufen organisches Material hinzugefügt haben, müssen Sie ihn regelmäßig wenden, um ihn zu belüften. Durch die Belüftung wird der Zersetzungsprozess beschleunigt und verhindert, dass der Kompost anaerob wird, was zu unangenehmen Gerüchen führen kann.
Sie können Ihrem Komposthaufen auch Wasser hinzufügen, wenn er trocken ist. Der Kompost sollte feucht, aber nicht durchnässt sein.
Was man kompostieren sollte
Sie können eine Vielzahl organischer Materialien kompostieren, darunter:
* Essensreste: Obst- und Gemüsereste, Eierschalen, Kaffeesatz und Teebeutel sind tolle Ergänzungen für den Komposthaufen.
* Gartenabfälle: Grasschnitt, Blätter und Zweige können kompostiert werden.
* Papierprodukte: Zeitungspapier, Pappe und Papiertüten können kompostiert werden. Zerkleinern Sie diese Gegenstände, bevor Sie sie auf den Komposthaufen legen, damit sie schneller zerfallen.
Was man nicht kompostieren sollte
Es gibt einige Materialien, die Sie nicht kompostieren sollten, darunter:
* Fleisch, Fisch und Knochen: Diese Gegenstände können Schädlinge und Nagetiere anlocken und außerdem dazu führen, dass der Komposthaufen unangenehm riecht.
* Milchprodukte: Milchprodukte können auch Schädlinge und Nagetiere anlocken und den Komposthaufen schleimig machen.
* Kranke Pflanzen: Befallene Pflanzen können Krankheiten auf andere Pflanzen im Komposthaufen übertragen.
* Chemikalien: Chemikalien wie Pestizide und Herbizide können den Komposthaufen verunreinigen und ihn für Pflanzen schädlich machen.
Behebung von Kompostierungsproblemen
Wenn Sie Probleme beim Kompostieren haben, können Sie einige Dinge überprüfen:
* Der Komposthaufen ist zu nass: Ist der Komposthaufen zu nass, wird er anaerob und es entstehen unangenehme Gerüche. Fügen Sie weitere trockene Materialien wie Blätter oder Zeitungspapier hinzu, um die überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen.
* Der Komposthaufen ist zu trocken: Ist der Komposthaufen zu trocken, zersetzt er sich nicht richtig. Fügen Sie mehr Wasser hinzu, um den Stapel zu befeuchten.
* Der Komposthaufen ist nicht ausreichend belüftet: Wird der Komposthaufen nicht ausreichend belüftet, wird er anaerob und es entstehen unangenehme Gerüche. Drehen Sie den Komposthaufen regelmäßig um, um ihn zu belüften.
* Der Komposthaufen ist zu sauer: Ist der Komposthaufen zu sauer, zersetzt er sich nicht richtig. Fügen Sie Kalk oder Holzasche hinzu, um den pH-Wert des Stapels zu erhöhen.
* Der Komposthaufen ist zu alkalisch: Ist der Komposthaufen zu alkalisch, zersetzt er sich nicht richtig. Fügen Sie Schwefel oder Ammoniumsulfat hinzu, um den pH-Wert des Stapels zu senken.
Kompost ernten
Kompost ist zur Ernte bereit, wenn er eine dunkle, krümelige Konsistenz und einen süßen, erdigen Geruch hat. Es sollte außerdem frei von größeren organischen Stoffstücken sein.
Um Kompost zu ernten, schaufeln Sie ihn einfach aus dem Kompostbehälter oder -haufen und verbessern Sie damit Ihren Boden. Kompost kann in Gärten, Blumenbeeten und Rasenflächen verwendet werden. Es kann auch als Mulch verwendet werden, um Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut vorzubeugen.
Kompostierung ist eine großartige Möglichkeit, Abfall zu reduzieren, die Bodengesundheit zu verbessern und einen natürlichen Lebensraum für Wildtiere zu schaffen. Es ist ein einfacher Vorgang, den jeder durchführen kann und der einen großen Unterschied für Ihren Garten und die Umwelt machen kann.
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